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2010

 

Perspektiven in Qualitätsmanagement und Patientensicherheit

4. Nationaler Qualitätskongress Gesundheit

 

Berlin, 25./26. November 2010

 

Prof. Dr. Dr. von Eiff leitete das "Symposium 5: Arzneimitteltherapiesicherheit - EDV gestützte Instrumente im Krankenhaus".
In seinem Einführungsvortrag
>> skizzierte von Eiff die "Faktenlage" anhand des Vergleichs unterschiedlicher Studien zu den Auswirkungen von Medikationsfehlern,
>> stellte Neuereungen der "Rechtslage" dar (Inhalt und Konsequenzen der neuen Apothekenbetriebsverordnung) und
>> zeigte konkrete "Lösungsansätze" sowie Handlungsempfehlungen auf

Weiterhin referierten auf dem Symposium:  
> Dr. Dirk Keiner (Arzneimittelsicherheit in den SRH-Kliniken)
> Dr. Farid Aly (Aktionsplan AMTS)
> Prof. Dr. Thomas Prien (Kennzeichnung von Spritzen un der Akutmedizin)
 



Personalmanagement im Krankenhaus
Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V.

Düsseldorf, 23.November 2010

 

Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff hielt den Eröffnungsvortrag zur DGFP-Jahreskonferenz zum Thema "Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven im Krankenhaus-Management: Durch Berufsbildübergreifende Delegation dem Fachkräftemangel begegnen.
>> Steigende Nachfrage nach Geundheitsleistungen, zunehmender Kostendruck und verstärkter Fachkräftemangel prägen die Entwicklung im Gesundheitswesen.
>> Die Delegations-Kaskade ist (nach von Eiff) ein systematischer und wirkungsvoller Problemlösungsansatz.
>> Zudem ermöglichen innovative Technologien die Einrichtung innovativer Prozessabläufe.
>> Change Management wird zur Herausforderung



Bundeskongress der Medizinstudierenden in Deutschland
"Zukunft der Medizin"

 

Münster, 19.-21. November 2010

 

Professor von Eiff leitete den Workshop zum Thema "Ausgewählte Bereiche des Krankenhausmanagements".
Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern Einblicke in das Management von Krankenhäsuern zu ermöglichen und die Beziehungen zwischen Medizin und Ökonomie zu verdeutlichen. Dabei wurden drei wichtige Themen erörtet und diskutiert. Zum Einen wurde dargestellt, wie sich deutsche Krankenhäuser im internationeln Vergleich verhalten und, wie man mit Benchmarking Best-Practice Empfehlungen aufzeigen kann. Zudem wurde die Bedeutung der Führung und Motivation des Krankenhauspersonals herausgestellt und es wurden geeignete Methoden und Instrumente zur Unterstützung erläutert. Weiteres wichtiges Thema war die Patientenzufriedenheit, die für die interene Kommunikation und die Unternehmensstrategie von großer Bedeutung ist



Nutzen und Kosten der zentralen Notfallaufnahme:
Prozess-Management und POCT-Technologien

Medica, Düsseldorf, 17.November 2010

 

Anlässlich des Fachforums präsentierte Prof. Dr. Dr. von Eiff erste Ergebnisse der aktuellen CKM-Studie „klinische und ökonomische Erfolgsfaktoren einer zentralen Notaufnahme“.
Dabei wurde deutlich, dass die ZNA eine wichtige klinische und ökonomische Drehscheibe im Medizinbetrieb ist. In seinem Vortrag klärte von Eiff insbesondere die baulich-funktionalen, organisatorischen, technologischen und personellen Voraussetzungen einer ZNA-Einheit. Vorgestellt wurde auch ein Bewertungsansatz, ? „der die Kosten einer Investition (z. B. Anschaffung einer POCT-Technologie zur Bestimmung von Troponin-Werten bei akutem Koronarsyndrom) den damit verbundenen Effekten bzgl. „Outcome-Verbesserung“, „Erhöhung der medizinischen Qualität“, „Risikoreduktion für den Patienten“ sowie „Prozesskostenreduktion“ gegenüberstellt.
Erklärt wurde weiterhin, dass eine anforderungsgerecht organisierte ZNA die prozessnahe Voraussetzung ist, um innovative Pflege- und Stationsversorgungskonzepte (Schweregrad gestufte post-operative Betreuung; „Swinging Bed Approach“; Pflegematrix und fachbezoge-ne Professionalisierung) zu realisieren.
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass mehr und mehr Krankenhäuser dazu übergehen, das Zentrallabor auszulagern und die Aufgaben auf niedergelassene Labore zu übertragen, kann ein gezielter POCT-Einsatz in der Notfallmedizin nachweisbare klinische und ökonomische Vorteilswirkungen erzeugen.
Den zweiten, in diesem Fachforum präsentierten Vortrag hielt Dr. med. Petersen, Leiter der ZNA am Universitätsklinikum Aachen.


Informationsbörse Arbeitsplatz Gesundheitswesen
IAG

 

Am 06. November 2010 richtete das Centrum für Krankenhausmanagement zusammen mit der studentischen Unternehmensberatung move e.V. die IAG (Informationsbörse Arbeitsplatz Gesundheitswesen) im Medizinischen Lehrgebäude des Universitätsklinikums Münster aus.
Die IAG richtete sich als Wegweiser für Berufe im Gesundheitswesen an Studenten und Absolventen der Studienrichtungen Wirtschaftswissenschaften, Jura und Medizin.

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IAG - Allgemeine Informationen
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IAG Pressebericht
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Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU) Salzburg

Münster, 26. Okotober 2010

 

Unter dem Leitmotiv „Medizinische Qualität sichern und Kosten senken durch Einkaufsmanagement und Logistikorganisation“ fand am 19. Oktober 2010 unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiffdas „Symposium: Beschaffungsmanagement im Gesundheitswesen“ an der PMU in Salzburg statt.

Organisiert wurde das Symposium von der med-value Einkaufsgenossenschaft für die Gesundheitswirtschaft (Wien) unter Leitung von H. Kastner, D. Zuckermann und M. Stergar.

Themenschwerpunkte waren:
 
> Health Technology Assessment als Beschaffungsinstrument
> Standardisierung als Hebel zur Qualitätssicherung und Logistikoptimierung
> Einkaufsentscheidungen und Medizinethik
> Erfolgspotentiale durch Facility Management

Das 2. Symposium findet im Juni 2011 in Wien statt.
 



Das CKM begrüßt chinesische Gäste im ZaR Münster

 

Das Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZaR) war aktuell das Ziel einer Delegation aus China. Die asiatischen Fachleute aus dem Gesundheitsbereich nutzten ihre Europareise, um sich über die Struktur und Arbeitsweise dieser besonderen Reha-Einrichtung zu informieren. Bei den sieben Gästen handelte es sich um Vertreter des chinesischen Gesundheitsministeriums sowie Ärzte und Manager von Rehaeinrichtungen. Organisiert wurde das Treffen vom Centrum für Krankenhaus-Management (CKM) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

 

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Pressebericht chinesische Delegation 2010
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5. Jahrestagung
Deutsche Gesellschaft Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme (DGINA) e.V.

 

Auf der 5. DGINA-Tagung (22.-24. September 2010) referierte Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff zum Thema „Klinische und ökonomische Bedeutung der Zentralen Notaufnahme“.
Im Mittelpunkt seiner Ausführungen standen Empfehlungen
> zur räumlich-funktionalen sowie medizin-technischen Ausstattung einer ZNA,
> zum gezielten Einsatz von POCT-Messgeräten zwecks schneller Diagnose von akutem Koronarsyndrom (Toponin I, T; CK-MB), tiefer Venenthrombose (DDimere), etc. sowie
> zur Patientensteuerung und Verwendung von SOP mit dem Ziel der Entlastung bettenführender Abteilungen.

Die Einführung eines Facharztes für Notfallmedizin ist nach von Eiff eine diskussionswürdige Option, um dafür zu sorgen, dass qualifizierte Ärzte einen ZNA-Betrieb auf hohem medizinischen Niveau garantieren. Denn derzeit verfügen etwa 55% der in einer Notfallaufnahme tätigen Ärzte nicht über eine notfallmedizinische Qualifikation. Daher ist es zunächst zentrales Anliegen, Notfallbereiche mit Fachärzten zu besetzen, die nach einem einheitlichen Standard anforderungsgerecht professionalisiert sind.

 



Radio-Interview zum Download, 06.07.2010

Als Reaktion auf die "Gesundheitsreform" gab Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff ein Radio-Interview. Das Interview finden Sie im Folgenden als Download:

 

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Radiointerview in voller Länge
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Radiointerview als Nachrichtenbeitrag
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CKM auf der EHMA Annual Conference 2010
30.06.-02. Juli 2010, LAHTI

 

Die jährliche Konferenz der European Health Management Association fand unter dem Leitmotiv „Managing Radical Change in Health: Quality, Efficiency, Equity“ in Lahti, Finnland, statt.
Das CKM leistete mit drei Posterbeiträgen und einem Fachvortrag einen Beitrag zur Konferenz der Vereinigung von Krankenhausmanagern.

•    Der Vortrag zum Thema „ Reallocation of expenditures caused by the implementation of DRGs and the impact on the outcome level of medical care (REDIA-Study)”präsentierte den Kongressteilnehmern erste Studienergebnisse der REDIA-Studie Prof. Dr Dr. von Eiff zeigte dem internationalen Publikum die Anreizwirkungen des DRG-Systems auf und erläuterte dessen Auswirkung auf den nachgelagerten Sektor der Rehabilitation in Deutschland.
•    Beim Posterbeitrag zu Online-Befragungen im Krankenhaus, präsentiert durch Dipl.-Kfm. Stefan Schüring („Online-Patient-Surveys in hospitals - Opportunities, limits and costs of a survey method“) wurden die Untersuchungsergebnisse einer Studie zur Eignung der Methodik im gesundheitswirtschaflichen Kontext dargelegt.
•    Im Rahmen des Posterbeitrags „Functional and Ergonomic Aspects of Technology Devices as a key factors in supporting change management processes: The case of interconnected Glucose-Meters in Hospitals“ (Autoren: Prof. Dr. Dr. von Eiff/Dipl.-VW. Viola Henke) wurde dargestellt, welche funktionalen und ergonomischen Kriterien von Point-of-Care Glukose-Messgeräten aus Nutzersicht wesentlich sind und damit die Integration neuer Technologien fördern.
•    Der Posterbeitrag „Social changes and systems’ changing trends: A comparison of the German and the Greek Elderly Care system“ (Autoren: Prof. Dr. Dr. von Eiff/Anastasia Balasoupalo) Dipl.-VW. Viola Henke)stellte die wesentlichen Ansätze und Herausforderungen bei der Versorgung älterer Menschen in Deutschland und Griechenland vergleichend vor.



Procurement and Supply Chain Management in Hospitals
4th. International Hospital Management Symposium
17th  – 18th  June 2010, Athens

Zum vierten Mal war das CKM Mitorganisator des International Management Symposium, das dieses Jahr den Themenschwerpunkt Einkauf und Logistik zur Diskussion stellte.
Ziel des Symposiums war es, die Situation des Beschaffungsmanagements in griechischen Hospitälern transparent zu machen, Schwachstellen zu identifizieren und Ansätze zur Verbesserung zu entwickeln. Krankenhausmanager, Regierungsvertreter, Krankenkassen – und Industriemanager diskutierten z. B.. aus welchen Gründen ein „Bare Metal Stent“ in Griechenland zwischen 250 und 500 Euro kostet, während in Deutschland 60 bis 90 Euro zu zahlen sind.
Auf dem Prüfstand der Zweckmäßigkeit standen auch Institutionen wie das „Scientific Committee“, das „Procurement Committee“ oder die „Health Region Authority“.
Professor von Eiff eröffnete die mit über 150 Teilnehmern besuchte Konferenz mit einer Key Note Speech zum Thema: „International Trends and Best Practices in Hospital Supply Chain Management“ und fasste die Ergebnisse der Konferenz in seinem Abschlussvortrag „Facts and Results: 10 Findings to take home“ zusammen.
Die Ergebnisse, über die auch in Tages- und Fachpresse intensiv berichtet wurde, mündeten in ein Empfehlungspapier für das griechische Gesundheitsministerium.
Weiterhin konstituierte sich eine „Special Interest Group: Hospital Procurement Benchmarking“ unter Leitung des Hospital Management Instituts Athen und des CKM. Diese Gruppe hat die Aufgabe, Kosten- und Nutzenunterschiede bei sog. „Physician Preferred Items“ transparent zu machen und Empfehlungen für Entscheidungsträger in Regierung und Krankenhäusern anzusprechen.



8. Wissenschaftliches Symposium für Labormanagement und Infektiologie
15. – 17 Juni 2010, Wiesbaden

 

Das Wissenschaftliche Abbott Symposium gilt als wichtige Kommunikationsplattform und als zentrales Forum für Wissensaustausch auf den Gebieten Laboratoriumsdiagnostik, Infektiologie und Labormanagement.
Die wissenschaftliche Leitung des ersten Forums „Turning Science into Caring“ hatte Prof. Dr. med. Matthias Nauck (Uni Klinikum Greifswald). Das zweite Forum „Infektiologie“ leitete Prof. Dr. phil. Nat. Wolfram H. Gerlich (Universität Gießen).

Professor von Eiff hielt den Eröffnungsvortrag mit dem Thema „Die Ökonomisierung des Medizinbetriebs und die Rolle des klinischen Labors“. Der Vortrag beinhaltete die Ergebnisse einer Studie des Centrum für Krankenhaus-Management, an der über 80 Krankenhauslabore und niedergelassene Labore teilnahmen. Ziel der Studie war es, die Rolle des Labors im Medizinbetrieb zu klären sowie Vorschläge abzuleiten, wie insbesondere Krankenhauslabore ihre Rolle vom Kostenfaktor und Outsourcing-Kandidat zum Mehrwertpartner für Kliniker und Geschäftsführung wandeln können.



Trends in der Gesundheitswirtschaft
Vortrag von Professor von Eiff auf der Medika-Veranstaltung für Klinikmanagement, Wirtschafts- und Einkaufsleitungen
10. Juni 2010 in Hof

 

Ziel der Veranstaltung war es, die über 30 Teilnehmer aus Krankenhäusern mit Trends im Gesundheitswesen und daraus resultierenden Handlungsoptionen vertraut zu machen.
Der zweite Teil des Praxis-Workshops wurde von Werner Bayer, Vorstand der „HelfRecht Unternehmerische Planungsmethoden AG“, gestaltet. Die Teilnehmer lernten die „15 Kernaufgaben der Unternehmensführung“ kennen.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Stefan Weiß, Geschäftsführer der medika Medizintechnik GmbH, Hof, einer führenden Fachhandelsfirmen mit logistischem und medizintechnischem Dienstleistungsangebot.



Das englische Gesundheitssystem:
Gesundheitswirtschaftsreise London 03. Juni – 06. Juni 2010

 

Marketing im Sinne einer patienten- und einweiserorientierten Krankenhausführung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb um in- und ausländische Patienten, Einweiser, Kapitalgeber, qualifizierte Mitarbeiter sowie bei Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen. Zwar gewinnt Krankenhausmarketing mehr und mehr an Bedeutung, eine professionelle Expertise fehlt jedoch bislang. Um diese Lücke zu schließen, bietet das  Centrum für Krankenhausmanagement zusammen mit der Agentur rotthaus.com die zertifizierte Fortbildung „Certified Healthcare Marketing Manager“ an.
Die Informationsreisen unter organisatorischer Leitung der Gesundheitsstadt Berlin (Dr. Franz Dormann und Ulf Fink, eh. Gesundheitssenator der Stadt Berlin) haben Tradition.
Professor von Eiff übernahm die wissenschaftliche Leitung der diesjährigen Londonreise, an der 22 ausgewählte Gesundheitsfachleute aus Gesundheitspolitik (Bundestagsmitglieder), Krankenhaus-Management, Medizinindustrie, Krankenkassen, Consulting, Verbänden und wissenschaftlichen Instituten teilnahmen.

Das Programm umfasste:

  • eine ausführliche Einführung in die Organisation und Wirkweise des National Health Service (NHS);
  • eine Berichterstattung über Herausforderungen und Projekte aus Sicht der Unternehmensberatung McKinsey, die in England mit 200 Beratern vertreten ist;
  • eine Orientierung über Ziele, Aufgabengebiete und die gesundheitspolitische Rolle vom National Institute for Clinical Excellence (NICE) im Vergleich zum deutschen Pendant Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG);
  • Vorträge und Diskussionsrunden mit dem Leiter der National Patient Safety Agency (NPSA);
  • sowie eine Diskussion mit einer Vertreterin der London School of Economics.
  • Professor von Eiff berichtete über seine Analysen des „englischen Arbeitsmarktes: Gesundheitswesen“ und seine Besonderheiten im Vergleich zu Deutschland. Insbesondere ging es um Fragen, wie:
    - Delegation ärztlicher Tätigkeiten,
    - neue Berufsbilder im Medizinbetrieb und ihre Potenziale zu Kostensenkung und Effizienzsteigerung beizutragen,
    - Attraktivität der Arbeitsplätze in englischen Krankenhäusern für deutsche Ärzte,
    - usw.

!! Die nächste Gesundheitswirtschaftsreise führt die Teilnehmer in verschiedene Best-in-Class Hospitäler in Japan und findet statt vom 27. Mai bis 04. Juni 2011 !!



Certified Healthcare Marketing Manager
Abschluss des ersten Lehrgangs

 

Marketing im Sinne einer patienten- und einweiserorientierten Krankenhausführung ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb um in- und ausländische Patienten, Einweiser, Kapitalgeber, qualifizierte Mitarbeiter sowie bei Vertragsverhandlungen mit den Krankenkassen. Zwar gewinnt Krankenhausmarketing mehr und mehr an Bedeutung, eine professionelle Expertise fehlt jedoch bislang. Um diese Lücke zu schließen, bietet das  Centrum für Krankenhausmanagement zusammen mit der Agentur rotthaus.com die zertifizierte Fortbildung „Certified Healthcare Marketing Manager“ an.

Am 29. Mai 2010 fand die Abschlussveranstaltung des ersten Lehrgangs in Münster statt. Die neun Teilnehmer stellten bei diesem Termin ihre Abschlussarbeiten vor. Es wurden u.a. Arbeiten zu den Themen Hospital Branding, Patientenzufriedenheit und Mitarbeiterbindung präsentiert.  

Der nächste Lehrgang „Certified Healthcare Marketing Manager“ startet im Oktober dieses Jahres. Weitere Informationen finden Sie hier oder sprechen Sie uns an.

 



Improving Hospital Government in Libya-
Benchmarking and Best Practices to leverage Hospital Performance

 

Auf Einladung des libyschen Gesundheitsministeriums präsentierte Professor von Eiff das CKM-Benchmarking-Konzept im Rahmen eines Weiterbildungsprogramms für leitende Ärzte, Krankenhausleiter und Regierungsbeamte.
Das Weiterbildungsprogramm, an dem über 80 Personen teilnahmen, wurde in Zusammenarbeit mit der Universita Cattolica und dem Gemelli Hospital in Rom durchgeführt.


Prof. von Eiff und Prof. Dr. Salem Mohamed Elghmati
(Aifateh University of Medical Sciences)

 



Labor Marketing
Anonyme internetbasierte Umfrage an Laborleitungen durch das Centrum für Krankenhausmanagement

Der Medizinbetrieb wird im zunehmenden Maße durch den ökonomischen Rahmen und eine betriebswirtschaftliche Denkweise bestimmt. Dies führt zu einer intensiveren Betrachtung des Kosten-Nutzen Verhältnisses für medizinische Leistungen. Einseitige Kostensenkungsmaßnahmen sind in vielen Häusern das Mittel der Wahl. Dienstleister, wie z.B. das klinische Labor, werden primär als Kostenfaktor verstanden, die im Wesentlichen Ihre Kosten rechtfertigen müssen.

Ziel unserer Studie ist es, in diesem Umfeld die betriebswirtschaftlichen Strategien der Labore im Krankenhaus und der niedergelassenen Laborärzte zu beleuchten und daraus strategische Optionen für das Labormarketing zu entwickeln.

Unter Labormarketing verstehen wir alle Aktivitäten, die über die Kernkompetenz der Laborwerteermittlung, deren Interpretation und Kommunikation hinaus durchführt werden. Sie erbringen einen Nachweis des Wertschöpfungsbeitrags, der für den Medizinbetrieb kontinuierlich erzeugt wird.
Zentrale Aufgabe des Labors ist, außer der Schaffung einer optimierten Kostenstruktur, den Stellenwert des Labors zu steigern, indem der klinische Mehrwert im ökonomischen und klinischen Umfeld dargestellt wird. Dies ist eine aktiv zu gestaltende Managementfunktion, welche die Bedeutung der Labors und daraus resultierende Wettbewerbsvorteile sicherstellt.

Die zu diesem Zweck durchgeführte Datenerhebung wird wissenschaftlich in anonymer Form ausgewertet. Ab Juli 2010 können Sie die Ergebnisse auf der Homepage des Institutes einsehen.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an ckm@wiwi.uni-muenster.de

Wir danken Ihnen für Ihre Teilnahme!

 


Vorlesung Vertiefung Management mit Unternehmensvertretern im Sommersemester 2010

 

Theoretisches Wissen ist soviel wert, wie es gelingt, es systematisch für die Lösung von Entscheidungsproblemen in der Unternehmenspraxis zu übertragen. Damit die Bachelor-Studierenden der Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik dies rechtzeitig lernen, holte Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Leiter des Instituts für BWL, insbes. Krankenhausmanagement, Manager von mittelständischen Unternehmen als „Sparringpartner“ für die Studierenden in den Hörsaal. Die beteiligten Unternehmen waren:

 

B. Braun Melsungen AG

Deutsches Mikrofilm Institut, Münster

Hellman Logistik, Osnabrück

Intuitive Surgical

 

Aufgabe der fast 100 Studierenden war es, in kleinen Projektteams Marktanalysen, strategische Stärken-Schwächen Profile und Markt-Produkt-Strategien zu erstellen. Die Ergebnisse dieser praxisorientiertenProjektarbeiten wurden den Firmenvertretern präsentiert und von diesen im Dialog beurteilt.

 

Ergänzend haben die Studierenden die Möglichkeit, durch Betriebsbesichtungen vertiefte Einblicke in die Arbeitswelt typischer Mittelständer zu gewinnen. „Die Vertiefung Management war eine rundum spannende, praxis- und transferorientierte Veranstaltung, mit spürbarem Lerneffekt“, bekannte die Bachlor-Aspirantin Jeana Rosen. Der Seminarteilnehmer Ralf Ludwig führte aus „Ich kann diese kompakte Veranstaltung nur empfehlen, da hier endlich der in der Uni viel zu kurz kommende Praxisbezug zum Tragen kommt. Man kann hier in einer kleinen Runde Unternehmen kennen lernen und seine bisherigen Erfahrungen aus der Uni in einer Fallstudienarbeit gezielt auf ein Unternehmen anwenden. Besonders gut fand ich, mit mittelständischen Unternehmen in Kontakt zu kommen. Die Auswahl der Gesundheitsbranche als Zielmarkt zeigte, dass man auch in dieser Branche seine Zukunft sehen kann.“

 

Ein weiterer positiver Effekt waren Kooperationsanbahnungen bei bei den beteiligten Unternehmen.

 

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Pressemitteilung VM 2010
PressemitteilungVorlesungVertiefungManag
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Internationales Besuchsprogramm USA

Interessenten der diesjährigen Studienreise USA möchten wir bitten, sich bis zum 25.04.2010 verbindlich anzumelden. Bitte setzen Sie sich direkt mit uns in Verbindung. 

 



European Congress for Radiology                       
EH@ECR 2010
Hospital Management Symposium
Saturday, March 6th, Vienna       

                            

Frau Prof. Malgorzata Szczerbo-Trojanowska, Kongress Präsidentin des ECR 2010 unterstrich in ihrer Eröffnungsrede die zunehmende Bedeutung betriebswissenschaftlicher und strategisch-ökonomischer Aspekte in der Radiologie.
Prof. von Eiff verdeutlichte die Rolle der Radiologie als

  • Organisations- und Informationsdrehscheibe im Patientenversorgungsprozess,
  • Unterstrich die Bedeutung der Radiologie als Innovationszelle,
  • Machte aber auch deutlich, welcher Investitionsbedarf in Zukunft durch die Radio-logie ausgelöst wird.


Für weitere Informationen sprechen Sie uns bitte an.

 


Krankenhaus 2015

Trends, strategische Optionen und Gestaltungsmöglichkeiten für Krankenhäuser im Wettbewerb

Vortrag auf dem Forum Krankenhausmanagement am 18. März 2010

 

Die Krankenhäuser sind einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Sie konkurrieren auf allen wichtigen Teilmärkten des Gesundheitswesens wie dem Innovationsmarkt, Zulieferermarkt, Einweisermarkt, Personal- und Patientenmarkt.
Um konkurrenzfähig zu bleiben, kommt der Kooperation eine wesentliche Bedeutung zu. Die Notwendigkeit zu Kooperationen wird durch die wirtschaftlichen Zwänge der Reformbestrebungen und durch die Vorgaben des Gesetzgebers ausgelöst. Zu den Kooperationszielen gehören, das Behandlungsergebnis zu verbessern, die Fallkosten zu senken, beim Durchlauf der Patienten durch das Versorgungssystem Zeit einzusparen und die Qualität zu erhöhen. Durch Mobilisierung des bestmöglichen Know-hows wird die Wertschöpfungskette im Gesundheitssystem optimiert. Durch eine Erhöhung der strategischen Stärke werden Wachstums- und Kostensynergien mobilisiert mit dem Ziel, Markensta-tus zu erreichen.

Beim Einweiser-Markt bestehen verschiedene Möglichkeiten, ...

 

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Krankenhaus 2015
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19. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, 8. bis 10. März, Leipzig

Professor von Eiff stellte die ersten Ergebnisse der REDIA-Studie vor.


Die REDIA-Studie ist die einzige Langzeitstudie über die Auswirkungen der DRG-Einführung auf Kosten? und Qualitätsentwicklung in der Rehabilitation. Die ersten Erhebungen wurden im Jahr 2003 durchgeführt, um die Situation vor Einführung des DRG-Systems zu erfassen.
Weitere Erhebungen folgten 2005 und 2007 (also während der DRG-Einführungsphase) sowie im Dezember 2009 (nach Einführung der DRGs).

Die Studie wurde prospektiv, multizentrisch und randomisiert durchgeführt.
Als Bewertungskriterien wurden herangezogen:

  • Medizinische Parameter (Reha-Fähigkeit von Patienten)
  • Parameter zur Beurteilung des persönlichen Wohlbefindens (Patient Outcome)
  • Kosten und Ressourceneinsatz
  • Organisatorische Parameter


Arzneimittelsicherheit im Visier
Krankenhaus-Apotheker im Wandel vom Logistiker zum Therapiepartner des Arztes

 

Kostendruck und Ökonomisierung des Medizinbetriebs führen dazu, dass an Personal- und Technikausstattung gespart wird – mit nachweisbaren Risiken für den Patienten, wie Studienergebnisse demonstrieren. Zwischen 5.000 und 30.000 Todesfälle sind in Krankenhäusern als Folge von Medikationsfehlern jedes Jahr zu beklagen. 14 % der durchschnittlichen Verweildauer ist begründet in UAWs (Ungeplante Arzneimittelwirkungen). Zwischen 10 – 15 % der Krankenhaus-Einweisungen von älteren Menschen sind durch Arzneimittelfehler verursacht.

Auf dem 17. Symposium für Krankenhausapotheker berichtete Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff (Centrum für Krankenhaus-Management, Universität Münster) über eine von ihm geleitete Initiative der Dr. Werner Jackstädt-Stiftung. Zur Erhöhung der Medikationssicherheit in Krankenhäusern schlug von Eiff drei Maßnahmen vor:

  • Etablierung von klinischen Pharmazeuten auf Station insbesondere bei Patienten mit komplexen Krankheitsbildern, chronischen Krankheitsverläufen und häufigen Medikationsanpassungen; diese Stationsapotheker sind zuständig für Arzneimittelanamnese, Medikationsfreigabe und Entlassmedikation.
  • Realisierung einer dezentralen Unit Dose-Organisation unter Integration elektronischer Versorgungsschränke.
  • Flankierender Einsatz von Verordnungssoftware.

 



 2. Symposium der Dr. Werner Jackstädt Stiftung in Kooperation mit dem CKM Gesundheits-Experten diskutieren über den Spagat zwischen Ethik und Ökonomie in der Medizin

 

Ist es unter ethischen Gesichtspunkten vertretbar, dass ein Krankenhaus Patienten eine bestimmte schmerzfreie Eingriffsart vorenthält, weil die für diese Prozedur notwendigen Medikalprodukte vergleichweise teuer sind und die abrechenbare Fallpauschale zur Deckung der Kosten nicht ausreicht? 

Ist es ethisch begründbar, Patienten mit Altersbedingter Makula-Degeneration (AMD) ein wirksames, bisher aber nicht zugelassenes off-label-use Produkt vorzuenthalten, um den Monopolstatus des einzig zugelassenen Produkts zu schützen? Und das obwohl die Behandlungskosten für eine Therapie des zugelassenen Produkts ca. 27-mal höher sind als die des wirkungsgleichen off-label-Produkts? Immerhin belastet dies die Solidargemeinschaft mit Zusatzkosten in Höhe von 8 Mrd. Euro.

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Das Krankenhaus als Industriebetrieb?
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