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2011

 

Berliner Briefe

Professor von Eiff im Interview
Einen Bericht über die REDIA-Studie in Verbindung mit einer Reflektion der Möglichkeiten des „Rapid Recovery Program“ zur Optimierung der Sektor übergreifenden Patientensteuerung veröffentlichten die Berliner Briefe in Ausgabe 11/3.

 

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Berliner Brief 2011/03
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Chinesische Delegation im Prostata-Zentrum Gronau

01.11.2011, Münster
Das Prostatakarzinom ist nicht nur in Deutschland sondern auch in China eine weit verbreitete Tumorentität. Für einen Informationsaustauschs besuchte eine chinesische Delegation von Ärzten zusammen mit dem Centrum für Krankenhausmanagement das Prostata-Zentrum Nordwest (PZNW) am St. Antonius-Hospital in Gronau.
Mehrmals im Jahr kommt eine Delegation chinesischer Ärzte nach Deutschland um sich dort über die Herausforderungen und Neuerungen im deutschen Gesundheitssystem und den deutschen Kliniken zu informieren. Im St. Antonius-Hospital Gronau lernte die Gruppe Möglichkeiten und Verfahren in der Therapie von Prostata-Karzinomen unter Einsatz eines Da Vinci Roboteroperationssystems kennen. Dieses Verfahren bietet beste Ergebnisse im Vergleich zu anderen Verfahren im Hinblick auf medizinische Qualität und Wohlbefinden für den Patienten. Andreas Koch vom PZNW führte die Gruppe durch das Haus und ermöglichte es den Besuchern den Roboter einmal auszuprobieren. In China ist diese Art von Operation noch sehr selten und wird erst an fünf Standorten ausgeführt.

 



Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU)

27.10.2011, Berlin
Im Rahmen des Biomet-Workshops „Wieviel Krankenhaus braucht der Gelenkersatzpatient?“ hielt Professor von Eiff einen Vortrag zum Thema: „Verweildauerverkürzung in Akut- und Rehabereich: Ursachen und Handlungsoptionen“. Ausgehend von den Ergebnissen der REDIA-Studie zeigte von Eiff auf, dass im Wesentlichen organisatorische Mängel im Prozess der Patientensteuerung dafür ursächlich sind, dass Patienten im nicht rehafähigen Zustand aus dem Akutkrankenhaus entlassen werden. Er plädierte für die Einrichtung von Transferstationen, die Etablierung von Reha-Visiten sowie den konsequenten Einsatz von Case Managern. Besondere medizinische und ökonomische Effekte schreibt er der integrierten Versorgungsform des Campus-Konzepts zu. Ein zweiter Themenschwerpunkt des von über 50 Teilnehmern besuchten Workshops waren Erfahrungsberichte über das evidenzbasierte, ganzheitliche Versorgungskonzept des „Rapid Recovery Program“, durch das der Behandlungspfad des Patienten von der präoperativen Untersuchung bis zur häuslichen Versorgung nach Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. der Rehaklinik optimiert wird. Hierzu berichteten Dr. med. Rüdiger Haase (Berlin), Prof. Dr. Edmund A. M. Neugebauer (Köln) und Prof. Dr. med. Stefan Sell (Bad Wildbad).

Weitere Informationen: www.rapid-recovery.de

 


Pressespiegel

 

17. Oktober 2011. In der Beilage der Westfälischen Nachrichten werden Visionen aufgezeigt, wie dem demografischen Wandel in Bereichen der Gesundheits- und Pflegewirtschaft begenet werden kann.

 

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Artikel Roboter in der Pflege
WN_Service_Roboter_Visionen_11.10..pdf
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Veranstaltungshinweis

Am 23.-24. November 2011 findet das Best Practice Forum der Firma Abbott in London statt. Neben Fachvorträgen wird im Rahmen des Forums auch ein Site-visit im Great Ormond Street Hospital (GOSH), dem führenden Kinderspital in Großbritannien, angeboten.

 

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Flyer Best Practice Forum
Best Practice Forum_Abbott_2011.pdf
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6. Jahrestagung  Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfallaufnahme

28.-30. September 2011, Göttingen
Auf der diesjährigen DGINA-Jahrestagung hielt Prof. von Eiff im Rahmen des Symposiums „Notfallaufnahme und Notaufnahme im Krankenhaus: eine Herausforderung für Medizin, Prozesse und Strukturen“ einen Vortrag zum Thema „Ökonomisch relevante Prozessvorteile und planbare Diagnoseprozesse durch POCT-Technologien“.
Prof. von Eiff berichtete über die bisherigen Ergebnisse der NAPOC-Studie, die unter der Leitung vom CKM durchgeführt wird.

 

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NAPOC Studie
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Tag des Gesundheitsrechts 2011
Gesundheitsinfrastruktur im Wandel  - Konsolidierungstrends und Verbundlösungen

27. September 2011, Frankfurt/Main


Der Gesundheitsmarkt ist derzeit besonders attraktiv für private Investoren. Die defizitäre Situation kommunaler Krankenhäuser, ein drückender Investitionsstau und das Wegbrechen der Verlustdeckung durch die Kommunen bestimmen die Lage auf dem Krankenhaussektor. Außerdem sorgen der zunehmende Kostendruck, die fortschreitende Spezialisierung und die rasante technologische Entwicklung dafür, dass Leistungserbringer – sowohl im ambulanten als auch im stationären Sektor – verstärkt Kooperationen eingehen und Netzwerke bilden.
All dies stellt Krankenhäuser, niedergelassene Ärzte und Betreiber von Medizinischen Versorgungszentren, aber auch Krankenkassen und andere Akteure im Gesundheitswesen vor erhebliche Herausforderungen.
Auf dem Tag des Gesundheitsrechts 2011 wurde über aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Transaktionen und Kooperationen im Gesundheitswesen diskutiert und neue Branchentrends aufgezeigt.
Schwerpunkte waren die gesellschafts-rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten und regulatorischen Vorgaben für diverse Transaktions- und Kooperationsmodelle. Außerdem ging es um vergabe-, EU-beihilfe- und kartellrechtlichen Fallstricke, arbeitsrechtlichen Fragen im Gesundheitswesen sowie um die zunehmenden Herausforderungen des Datenschutzrechts.

Professor von Eiff hielt einen Vortrag zum Thema „Trends im M+A-Markt Gesundheitswirtschaft“. Die Tagung wurde geleitet von Dr. Oliver Klöck und Michael Stein (beide Taylor Wessing).

 



Ethik und Ökonomie in der Medizin

 

Unter der Leitung von Prof. von Eiff findet am 17.11.2011 der Fach-Workshop “Ethik und Ökonomie in der Medizin” statt (Medica, Düsseldorf, CCD Pavillon, 14:30 bis 17:30 Uhr, Raum 19, 1. OG).  

Im Schwerpunkt geht es um die Frage, inwieweit die Industrialisierung und Ökonomisierung des Medizinbetriebs zu ethisch unvertretbaren klinischen Entscheidungen führt, oder ob die Anwendung ökonomischer Entscheidungsregeln zur Lösung medizin-ethischer Probleme hilfreich sein kann.

Die entwickelte Gesundheitssysteme in Europa stehen vor der gleichen Herausforderung: medizin-technischer Fortschritt, steigende Erwartungshaltung an Qualität und Wirksamkeit der Medizin sowie das Phänomen der alternden Gesellschaft überfordern die Finanzierbarkeit der Sozialsysteme. Rationalisierung, Priorisierung und Rationierung medizinischer Leistungen sind eine sach-logische Konsequenz. Aktuell gehen 38 % der deutschen Bevölkerung davon aus, nicht diejenigen medizinischen Leistungen zu erhalten, die medizinisch fallangemessen wären und 42 % erwarten, zukünftig von spürbaren Rationierungsmaßnahmen betroffen zu sein.
Ist es ethisch vertretbar, schmerzarme und mit kurzer Verweildauer verbundene Eingriffe, deren Kosten durch das DRG-System nicht vollständig gedeckt sind, einem Patienten nur gegen Zuzahlung zu ermöglichen?
Ist es ethisch begründbar, die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen von „Compliance-Prüfungen“ abhängig zu machen?
Können ökonomische Prinzipien – richtig angewendet – den Medizinbetrieb kostengünstiger und patientenfreundlicher gestalten?
Von hoher ethischer Brisanz sind auch Entscheidungen zur Wiederaufbereitung und Reparatur von Medizinprodukten. Aspekte der Rationierung, Ressourcenschonung und Patientensicherheit treffen hier aufeinander.
Diese und andere Fragen rund um den Trend zur Industrialisierung des Medizinbetriebs stehen im Mittelpunkt des Workshops mit folgenden Themen und Referenten:

Ethik und Ökonomie: Möglichkeiten und Grenzen ökonomischer Denkens in der Medizin
Univ.-Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Münster

 


 


Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten
BMC-Regionalkongress

01. Juli 2011, Münster


Zu der Frage, wie das Zuweisungsmanagement wirtschaftlich effektiv sowie attraktiv, klinisch qualifiziert und rechtlich zulässig gestaltbar ist, hielt Professor von Eiff einen Vortrag auf dem BMC-Regionalkongress, der mit über 90 Teilnehmern erfreulich gut besucht war.
Ziel von Kooperationen müsse es sein, so von Eiff, das Patienten-Outcome zu verbessern, die Therapieeffekte zu qualifizieren und die Fallkosten zu senken. Krankenhäuser sind gut beraten, mit sog. Erfolgseinweisern langfristige Kooperationsbeziehungen zu pflegen, und zwar auf der Basis einer klaren Aufgabenteilung.
Auch finanzielle Verflechtungen in Form von vertraglich geregelten Zahlungen von Krankenhäusern an Vertragsärzte sieht von Eiff solange nicht als problematisch an, wenn deren Höhe sachangemessen ist (und nicht zur Schaffung von Monopolstrukturen missbraucht wird) und solange Transparenz über die materielle Verflechtung insbesondere bei Patienten sichergestellt wäre. „Transparenz ist der Feind von Korruption“, weiß von Eiff



Certified Healthcare Marketing Manager
Abschluss des zweiten Lehrgangs

 

Am 30. Juni 2011 fand in Münster die Abschlussveranstaltung des Lehrgangs "Certified Healthcare Marketing Manager" statt. Bei der Veranstaltung präsentierten die sieben Teilnehmer ihre Abschlussarbeiten. Es wurden u.a. Arbeiten zu den Themen Gewinnung internationaler Patienten und Entwicklung von Marketing-Konzeptionen für Fachabteilungen und Spezialkrankenhäuser vorgestellt. Der Lehrgang, der bereits zum zweiten Mal durchgeführt wurde, wird vom Centrum für Krankenhausmanagement und der Agentur rotthaus.com ausgerichtet.

 

Der dritte Lehrgang „Certified Healthcare Marketing Manager“ startet im November diesen Jahres. Für weitere Informationen sprechen Sie uns an. 

 



International Hospital Management
Studienreise USA

 

Im Juli 2011 bietet das Centrum für Krankenhausmanagement eine Studienreise in die USA an. Auf der diesjährigen Tour nach Phoenix besuchen wir drei herausragende Krankenhäuser mit Weltruf: MAYO Clinic, St. Joseph’s Hospital  (Gewinner des Baldridge Quality Award), Barrow Neurological Center sowie das Muhamed Ali Institute.
Im Mittelpunkt stehen Vorträge von erfahrenen Krankenhausmanagern und besteht die Möglichkeit zu Diskussionen sowie Hospital-Besichtigungen.
Über die Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat. Eine komplette Anrechnung auf unser MBA-Programm ist möglich.

 

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Flyer USA 2011
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Seminarreihe "Zentrale Notaufnahme im Krankenhaus:
Herausforderung für Medizin, Prozesse und Strukturen"

 

Ziel dieser Seminarreihe ist es, Best Practices des Notfallmanagements zur Diskussion zu stellen. Im Mittelpunkt steht die vergleichende Analyse unterschiedlicher prozessorganisatorischer Ansätze zur Patientensteuerung in Zentralen Notfallaufnahmen. Dabei geht es auch um die Frage, inwieweit der Einsatz von POCT-Technologien zur Bestimmung zeitkritischer Notfallparameter wie Troponin I/T, CK-MB,ßhCG, NT-ProBNP, etc. klinisch und/oder ökonomisch relevante Prozessvorteile hervorbringt. In der vom CKM aktuell durchgeführten NAPOC-Studie (Notfall-Aufnahme und Point Of Care – Technologien) wird festgestellt, dass bei der Versorgung von Patienten mit akutem Koronar-Syndrom (NonSTEMI) das Vorliegen der Troponin I-Werte nach 20 Minuten zwar keine unmittelbare klinische Relevanz hat, aber von erheblicher ökonomischer Bedeutung ist. Die Verweilzeit in der Notaufnahme reduziert sich dadurch pro Patient von 5/5:30 Stunden auf 4:20/4:30 Stunden. Bei durchschnittlich 10 Patienten am Tag reduziert sich die Gesamtverweilzeit dieser Patienten um etwa 10 Stunden. Die Konsequenzen des POCT-Einsatzes:

>  Deutlich kürzere Verweildauer von AKS-Patienten
>  Vermeidung der Blockierung von U/B-Plätzen
>  Vermeidung von vorzeitigen Verlegungen wegen Kapazitätsmangel in der ZNA auf die „falsche“ Station (z. B. Intensivstation mit Tageskosten von 1.000 bis 1.200 €).

Die NAPOC-Studie zeigt auch, dass POCT-Technologien in der ZNA einen aus Sicht der ZNA-Ärzte beherrschten und planbaren Diagnoseprozess ermöglichen: die Varianzen in der Labor-Turn-around-Time verringern sich von 60 bis 120 Minuten bei Zentrallaborlösungen auf 18 bis 22 Minuten bei POCT-Lösung.

Seminarreihe
> 14. April 2011, Berlin
> 09. Juni 2011, Essen
> 30. September 2011, Göttingen
> 12. Oktober 2011, München

 


 

Daniel Bahr zum Gesundheitsminister berufen 

 

Mit Daniel Bahr übernimmt ein ausgebildeter Gesundheitsökonom das Gesundheitsministerium. Er studierte an der Universität Münster Volkswirtschaftslehre und erwarb dort zusätzlich die Qualifikation eines Master of Business Administration mit Schwerpunkt International Health Care and Hospital Management. Seine Master-These verfasste er zum Thema „Wettbewerb zwischen Krankenkassen: Auswirkungen der Reform 2007 auf die Wettbewerbsstruktur unter Krankenkassen“.

 


Innovationsmanagement im DRG-System

Zu den Auswirkungen des DRG-Systems im Hinblick auf die Entwicklung, Vergütung und Umsetzung von Innovationen referierte Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff auf dem Hauptstadtkongress 2011 in Berlin.

An ausgewählten Beispielen patientenschonender Eingriffstechniken (wie z. B. TAVI), Outcome verbessernder Operationen (z. B. Prostatektomie) sowie die Patientensicherheit erhöhende und die Kosten des Medizinbetriebs senkende Technologien (z. B. POCT in der zentralen Notfallaufnahme) demonstrierte Professor von Eiff, an welchen Stellen im DRG System Modifizierungsbedarf besteht. Eine CKM-Untersuchung in verschiedenen zentralen Notfallaufnahmen zeigte, dass POCT-Technologie die Verweildauer von Non-STEMI-Patienten in der ZNA um durchschnittlich 40 Minuten verkürzt und damit zu einer qualifizierten Notfallversorgung bei begrenzten Ausstattungsressourcen beiträgt.

Die CKM-Studie vergleicht ZNAs mit unterschiedlichen Diagnostik-Infrastrukturen

 


Bewatec kooperiert mit Uni
Telgte/Münster.

Mai 2011
. Es ist ein oft beklagtes Manko des Studiums - die fehlende Praxisnähe. Die Akademiker verlassen die Uni, haben aber zumeist noch keine Erfahrung in der freien Wirtschaft, müssen sich erst einmal orientieren, und oftmals kommt dann ein Praxisschock. Genau an dieser Stelle will Professor Dr. Dr. Wilfried von Eiff vom Institut für Krankenhausmanagement der Uni Münster ansetzen. In seinem Seminar "Vertiefung Management" kommen nämlich die Praktiker zum Zuge.Zur Berichterstattung.

 



REDIA Berichterstattung

11. April 2011, Münster. Die Print- und Online-Ausgaben der Tageszeitungen "Die Welt" und der "Berliner Morgenpost" berichteten am vergangenen Sonntag über die Ergebnisse der REDIA-Studie. Zur Online-Version des Artikels gelangen sie hier.

Weitere Presseberichte:

Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter.
 



 

 

AACSB Akkreditierung

05. April Tampa, USA. Die wirtschtaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Münster ist mit dem Lehrangebot für Bachelor, Master und Doktoranden akkreditiert worden. Nach einer langjährigen Review-Phase  durch internationale Gutachter wurden mit der Akkreditierung die hohen Standards der AACSB bestätigt.

 



Der zweite Gesundheitsmarkt

Für einen Großteil der Akteure im Gesundheitswesen gewinnt der 2. Gesundheitsmarkt eine große Relevanz und eröffnet Wachstumspotentiale. 

 



Neuerscheinungen 2011

Patientenorientierte Arzneimittelversorgung
Sicherheit und Wirtschaftlichkeit des Arzneimittelmanagements
Wilfried von Eiff (Hrsg.)
Erscheinungstermin: Februar 2011

Management der Notfallaufnahme
Patientenorientierung und optimale Ressourcennutzung als strategischer Erfolgsfaktor
W. von Eiff, C. Dodt, M. Brachmann, C. Niehues, Th. Fleischmann (Hrsg.)
Erscheinungstermin: Januar 201
1

 

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Patientenorientierte Arzneimittelversorgung
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Management der Notaufnahme
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Abbott Forum Krankenhaus Management 

Einladung zum Abbott-Forum in Mainz
vom 22.-23.03.2011
Das Abbott Forum Krankenhaus Management bietet die Möglichkeit einenes offenen Meinungsaustausches über akutelle Themen im Bereich des Krankenhausmanagement.



Symposium für OP-Pflegepersonal
18.-19. März 2011, European Surgical Institute, Norderstedt


Unter Vorsitz und Moderation von Petra Ebbeke (Arbeitsgruppe OP-Dienst des DBfK) und Margret Liehn (Fachkrankenpflegekraft OP und Dozentin für OP-Pflege und OP-Lehre) fand das Symposium mit den Themenschwerpunkten „Patientensicherheit“, „Bariatrische Chirurgie“, „Laparaskopische Chirurgie“, „Delegation und Personalplanung im OP“ statt.
Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff referierte zum Thema „Wiederaufbereitung von Einweg-Produkten: Medizinökonomische und ethische Aspekte“. Dabei stellte er in besonderer Weise heraus, dass Einwegprodukte nur dann einer begrenzten Zahl von Wiederaufbereitungen unterzogen werden dürfen, wenn sie nach Konstruktion, Bauart, Materialbeschaffenheit und medizinischem Zweck geeignet sind und ein validiertes Wiederaufbereitungsverfahren gesichert vorliegt.
In der medizinischen Praxis ist das Phänomen beobachtbar, dass teure Medikalprodukte nicht zum Einsatz kommen, obwohl dadurch das Patienten-Outcom verbessert werden könnte. Diese Form der Rationierung auf der Ebene des Arzt-Patienten-Verhältnisses ist ethisch bedenklich.
Fest steht, dass durch eine gesicherte, in begrenzter Anzahl durchgeführte Wiederaufbereitung von teuren Einwegprodukten die Krankenhäuser kostenmäßig entlastet werden könnten. Strittig ist, ob diese Praxis rechtlichen Prüfungen standhält. Unstrittig dagegen ist, dass diese Kosteneinsparungen durch Wiederaufbereitung von Einwegprodukten derzeit etwa 3 bis 5 % der Krankenhäuser vor „roten Zahlen“ bewahrt. Eine Regelung dieses juristischen Niemandslandes ist dringend geboten. Prof. von Eiff hat zwischenzeitlich dem EU-Kommissionsvorsitzenden John Dalli ein Gutachten vorgelegt.



Entscheider-Konferenz
Krankenhausmanagement
01.-02. März 2011, Hamburg

 

Trends frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zeitnah zu implementieren gehört zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Die Entscheiderkonferenz 2011 wurde von Prof. von Eiff eröffnet mit dem Thema "Von den Besten lernen: Krankenhausmarketing". Vorgestellt wurden Marketing-Konzepte und Marketing-Maßnahmen, die sich in internationalen Best-in-Class-Krankenhäusern bewährt haben. Ebenso wurde reflektiert, inwieweit Erfolgsmodelle aus der Industrie auf die Spähre des Krankenhauses übertragbar sind.
Die Entscheiderkonferenz 2011 wurde von Dr. Uwe Preusker souverän moderiert. Weitere Referenten der hochkarätigen Tagung waren
> Prof. Dr. Günter Neubauer, Universität München
   (Krankenhausmarkt und Wettbewerb)
> Dr. Rolf Koschorrek, CDU-MdB
   (Gesundheitsreform 2010)
> Prof. Dr. h.c. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender DAK
   (Kliniken und Kassen: Wo sind Partnerschaften möglich?)
> Dr. Klaus Godereis, Vorstandsvorsitzender St. Franziskus-Stiftung
   (Facharztzentren und Medizinische Versorgungszentren)
> Karsten Honsel, Geschäftsführer Finanzen des Klinikum Region Hannover
   (Strategische Partnerschaften als Wettbewerbselement)
> Martin Meinold, Verkaufsleiter Deutschland PENTAX Europe GmbH
   (Medizin-technische Exzellenz: Partnerschaft Endoskopie)



Einkauf von Medizintechnik
2. BME-Thementag unter Vorsitz
von Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff
28. Februar 2011, Frankfurt

Beschaffungsmanagement für Medizintechnik steht unter besonderen Vorzeichen: Einerseits sind solche Beschaffungsprozesse strategisch zu koppeln und es ist zu beurteilen, welcher Mehrwert mit dem Einsatz innovativer Medizintechnologie für Patienten und Krankenhaus verbunden ist. Andrerseits hängt der Erfolg des Einsatzes von Medizintechnik direkt von der Qualität des Chenage Management ab.
Prof. von Eiff stellte die Beurteilungssystematik der "Risikogewichteten Prozesskostenanalyse (RPA)" an ausgewählten Technologiebeispielen (POCT-Technologie für Glukose-Monitorin; POCT-Technologie in der Zentralen Notaufnahme; Intuitive Robotertechnologie) vor und zeigte die Merkmale eines ganzheitlichen Beschaffungsmanagements auf.
Weitere Informationen




5. Rhein-Main Zukunftskongress
Krankenhaus und Partner 2011
23.-24. Februar 2011, Offenbach

Der Zukunftskongress unter Leitung von Prof. Dr. Andreas Goldschmidt (International Healthcare Institute, Universität Trier) zählt mittlerweile zu den anspruchsvollsten Veranstaltungen in der deutschen Gesundheitslandschaft. Prof. von Eiff war dieses Jahr mit zwei Themen vertreten:

In der Sektion "State-of-the-Art-Vorträge" (gemeinsam durchgeführt mit Dr. A. Tecklenburg, MHH) trug Prof. von Eiff zum Thema "Haben wir das Eisberg-Phänomen überwunden? Ansätze eines ganzheitlichen Beschaffungsmanagements" vor.

In der Sektion "Mergers & Acquisitions: kaufen, verkaufen oder fusionieren" (u.a. mit den Podiumsteilnehmern Dr. M. Philippi, Sana, und H.U. Schmitt, Klinikum Offenbach) stellte Prof. von Eiff sein Konzept der "Quotifizierung von Lücken bei der Bewertung von Krankenhäusern" zur Diskussion.



1. Interdisziplinäres Fachseminar
Sicherheit und medizinische Versorgung adipöser Patienten

23. Februar 2011, Witten
Adipöse Patienten sind nicht nur eine medizinische und pflegerische Herausforderung, sondern haben auch wachsende ökonomische Bedeutung. Die Expertengruppe Metabolische Chirurgie stellte fest, dass sich bereits bei einem BMI von 30 bis 34,9 (Adipositas Grad I) die Kosten für das Gesundheitssystem gegenüber einem Normalgewichtigen (ca. 847 Euro p.a.) um 232 Euro erhöhen. Ab einem BMI von 35 steigen die Kosten auf 2.572 Euro p.a. Prof. von Eiff zeigte in seinem Vortrag "Klinische Versorgung von Adipositas-Patienten: Strukturqualität, Zusatzkosten, Investitionen und Erlöse", welche organisatorischen und medizinischen Maßnahmen zu treffen sind, um adipöse Patienten im Krankenhaus zu versorgen.
Zu beachten sind insbesondere juristische Risiken. Krankenhäuser sind verpflichtet, jeden Patienten gemäß seiner individuellen Besonderheiten zu behandeln. Entsprechend sind Vorkehrungen bzgl. Gewichtsbelastung von OP-Tischen, Intensivbetten, Rollstühlen, etc. rechtzeitig zu treffen.