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2012

 

Tertiäre Dienstleistungen

München, 11.-12.Oktober 2012


Im Rahmen der von Anton Schmidt, Vorstandsvorsitzender der P.E.G, geleiteten Veranstaltung „Produktivitätssteigerungen durch strategischen Einkauf und Leistungsstarke Partnerschaften“ auf dem 11. Europäischen Gesundheitskongress hielt Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff einen Vortrag zum Thema „Tertiäre Dienstleistungen einkaufen: Eine Chance für Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitssteigerungen“.
Ziel des Vortrags war es, die Bedeutung tertiärer Dienstleistungen als Hebel zur Steigerung von Patientennähe und Effektivität klinischer Prozesse herauszustellen sowie zu verdeutlichen, dass Tertiärleistungen der Wettbewerbspositionierung dienen. Zur Diskussion standen die Tertiärleistungsbereiche

 

»    Wiederaufbereitung –Reparatur von OP-Instrumentarien
»    Patientenhotel
»    Speisenversorgung auf Basis Cook and Freeze sowie Sous-vide-Herstellung
»    Digitale Archivierung von Patientenakten.

 

Darüber hinaus wurden Management-Instrumente zur Bewertung und Steuerung der Zusammenarbeit mit Tertiärdienstleistern vorgestellt: Outsourcing-Checkliste, Lieferanten-Rating und Monitoring sowie Compliance Tools.

 

 


 

Innovations-Investitionen: Prozesseffizienz und medizinische Qualität

 

Nicht zuletzt als Folge der DRG-Einführung steigt in der Schweiz der Bedarf an einer kritisch-konstruktiven Diskussion über Themen einer nachhaltigen Gesundheitspolitik ebenso wie über Managementkonzepte zur Krankenhausführung. Unter der Präsidentschaft von Dr. Carlo Conti (Vorsteher Gesundheitsdepartment Basel-Stadt) fand das erste Forum Gesundheitswirtschaft (4./5. Juli 2012) statt. Programmverantwortlicher war der Gesundheitsökonom Willy Oggier (Küstnacht).

 
Im Rahmen des Symposiums „Innovationsfunktionen des Gesundheitswesens“ hielt Professor von Eiff einen Vortrag zum Thema „Innovative Medizintechnik in der Wertschöpfungskette von Krankenhäusern“. Er stellte u. a. dar, welche Steigerungen von Prozesseffizienz und medizinischer Qualität durch innovative POCT-Technologien in der zentralen Notaufnahme erreicht werden und welche institutionellen Hindernisse wirksamen Innovationsinvestitionen entgegenstehen.

 


 

Jahreskonferenz der European Health Management
Association

 

Bern, 13. - 15. Juni 2012
Auf der EHMA-Jahreskonferenz 2012 war das CKM wieder mit exponierten Beiträgen vertreten.

Professor von Eiff leitete die Special Interest Group „Best Practice Management and international Benchmarking“ an der über 50 Teilnehmer darunter Gesundheitsmanager aus Ägypten, Israel, Kasachstan, England, Spanien, etc. teilnahmen.
Im Rahmen der Session hielt Professor von Eiff einen Vortrag zum Thema “Best Practices and Benchmarking: How to leverage clinical processes to medical quality, patient outcome and efficiency “.
Weitere Vorträge hielten:
> Anastasia Balasopoulou vom Hospital Management Scientific Center, Athens und
> Dr. Sandra C. Buttigieg, St. Francis Hospital, University of Malta

 

In der Poster-Session präsentierte Alexandra Groth die Ergebnisse der Studie über die Situation von Rückenschmerzpatienten und Dennis Haking berichtete über erste Ergebnisse des vom CKM im Auftrag der EU (EurSafety Health-Net) durchgeführten Projekts „Burden of MRSA“

 

 


 

Mitarbeiter vom CKM besuchen Symposium: "MRE - Multiresistente Erreger" im HELIOS Rehazentrum Bad Berleburg.

 

Am 12. Mai 2012 fand im HELIOS Rehazentrum Bad Berleburg ein Symposium zum Thema "Multiresistente Erreger" statt. Ziel war es sektorübergreifend am Beispiel der multiresisten Erreger (MRE) über die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zu informieren und zu diskutieren.

 

MRE stellen nicht nur in der klinischen und ambulanten Versorgung, sondern auch in der Tierhaltung und der Fleischproduktion ein zunehmendes Problem dar. Die steigende mediale Bedeutung dieses Themas und die große Verunsicherung in der Gesellschaft erfordern ein gezieltes Informations- und Behandlungsmanagement. Mit dem Symposium wurde ein gelungener Überblick geschaffen, wovon sich Herr Haking, Herr Binnebößel und Frau Käs vom CKM überzeugen konnten.

 

Zudem konnten neue Erkenntnisse für die Forschung des CKMs innerhalb des EurSafety Health-net gesammelt werden. Hier ist das CKM Projektpartner und beteiligt sich am Workpackage "Burden of Disease." Ziel ist es die wirtschaftlichen Auwirkungen von MRE sowie ihrer Prävention aufzuzeigen.

 


 

Expertengruppe „Thromboseprophylaxe“
Professor von Eiff bringt medizin-ökonomische Expertise ein.

Am 20. Februar 2012 führte die Expertengruppe Thromboseprophylaxe ihr konstituierendes Treffen im Springer-Verlagshaus in München durch. Zur Diskussion stand die medizinische und ökonomische Zweckmäßigkeit von „Medizinischen Thromboseprophylaxe-Strümpfen“ (MTPS).

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Expertengruppe Thromboseprophylaxe
Expertengruppe_Thromboseprophylaxe.pdf
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Expertenworkshop
Krankenhaus-Ernährung

 

Stuttgart, 16. Mai 2012
Die Speisenversorgung in Krankenhäusern wird unter zwei Aspekten diskutiert:

Essen als Quelle für Patientenzufriedenheit und damit als Marketingfaktor im Wettbewerb;

Speisenversorgung als Rationalisierungsobjekt außerhalb des medizinischen Kerngeschäfts.

Um diesen Spagat im Hinblick auf die Verpflegungssituation in deutschen Krankenhäusern sowie die Gestaltungsmöglichkeiten des Speisenmanagements zu reflektieren, trafen sich 26 Experten auf Einladung der Dr. Rainer Wild-Stiftung und der Robert Bosch-Stiftung.
Im Rahmen der Veranstaltung referierte Professor von Eiff über die CKM-Studie zur Patientenzufriedenheit mit der Essensqualität und zeichnete einen Vergleich zwischen den gängigen Regenerations- bzw. Speisenproduktionsverfahren im Hinblick auf Qualität, Kosten und Hygiene.
Die Diskussion der Experten deutet auf eine wachsende Bedeutung der High-Convenience Produkte hin; ebenso wurden die Qualitäts- und Kostenvorteile von Cook and Freeze sowie Sous Vide unterstrichen.
 


 

Qualitätsmanagement
vom “Schwarzen Peter” zum Wettbewerbsfaktor
5. Nationales Symposium für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

 

15. Mai 2012, Inselspital Bern

 

Auf dem nationalen Schweizer Symposium für Qualitätsmanagement hielt Professor von Eiff einen Vortrag zum Thema „Unternehmenskultur und Wettbewerbsposition“.
Herausgestellt wurde die Bedeutung der Unternehmenskultur als Messgröße für die Risikobereitschaft und die Fehlertoleranz von Krankenhausorganisationen und Mitarbeitern. Außerdem wurde der Bezug hergestellt zwischen „Mitarbeiterverhalten und Kommunikation“ sowie „Markenstatus eines Krankenhauses“ i. S. einer herausragenden Wettbewerbsposition.

 


 

US-Management-Guru Michael Porter kritisiert deutsches Gesundheitssystem:
Professor von Eiff hält dagegen

 

Die Zeitschrift STERN (Ausgabe 10/2012) veröffentlichte ein Interview mit dem international bekannten Management-Gurus Michael Porter, der das deutsche Gesundheitssystem im Hinblick auf medizinische Effizienz und Kosten kritisierte. Anschließend traf sich Porter zum Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr.

 

Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Leiter des Centrums für Krankenhaus-Management (Universität Münster) diskutierte bereits im Jahr 2006 persönlich mit Michael Porter über Verbesserungsansätze in den Gesundheitssystemen von Deutschland und USA. Seine Kurzstellungnahme zum Porter Interview lautet wie folgt:

 

„Es ist schon interessant, dass ausgerechnet der renommierte Management-Berater Michael Porter dem deutschen Gesundheitssystem Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsdefekte vorwirft und dies auf mangelhafte Anwendung des Prinzips Pay4Perfomance sowie eine dominante Arztzentriertheit des Systems zurückführt. Es sei in Erinnerung gerufen: das weltweit teuerste US-System ist gekennzeichnet durch 48 Millionen nicht versicherte und weitere 44 Millionen unterversicherte Menschen. Der Zugang zur qualifizierten medizinischen Behandlung erfolgt über Vorkasse des Patienten. Die amerikanischen Krankenhäuser erheben vom Patienten Zuschläge auf Medizinprodukte wie z. B. Stents, die ein zig-faches über dem Einkaufspreis liegen. Eine Hüft-OP kostet in Deutschland zwischen 6.600 und 7.200 Euro inklusive Arztkosten, in den USA 35.000 USD plus Arztkosten.
Ein Geschäftspartner von mir wurde während eines wissenschaftlichen Informationsprogramms in den USA im Jahr 2011 aufgrund eines akuten Koronarsyndroms von mir in die Notaufnahme gebracht und für genau 14 Stunden zur Abklärung aufgenommen; ihm wurden 12.500 USD in Rechnung gestellt. In Deutschland wären es 547 Euro gewesen. Es wird interessant sein zu erfahren, welche Ratschläge Michael Porter an Bundesminister Bahr adressierte.“

 

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Artikel "Wettbewerbsstrategie: Bedeutung des Porter-Ansatzes für Kliniken"
Porter_268322_HuC_SStr_2011-08-29.pdf
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BME-Thementag
"Einkauf von Medizinprodukten und Investitionsgütern"

 

 

Am 20. März 2012 fand in Frankfurt der BME-Thementag "Einkauf von Medizinprodukten und Investitionsgütern" statt. Die Veranstaltung, die unter dem fachlichen Vorsitz und Moderation von Prof. von Eiff stand, wurde von 50 Teilnehmern als Informationsplattform genutzt. Thema war die zunehmende Komplexität des Einkaufs im Krankenhaus. 

Hinweis: Das 4. BME-Forum Einkauf und Logistik im Krankenhaus findet ebenfalls unter Leitung von Prof. von Eiff am 28. und 29. August 2012 in Frankfurt statt. Mitglieder des CKM-Cirkel können zu vergünstigten Konditionen teilnehmen.

 


 

Tongji Universität Shanghai

 

03. März 2012


Im Rahmen des MBA-Programms der Tongji Universität vetritt Professor von Eiff das Modul Krankenhaus-Management mit den Schwerpunkten OP-Management, Materialwirtschaft, Gerätemanagement, Einkauf und Controlling. An dem renommierten MBA-Programm nahmen 41 Krankenhausmanager aus den Bereichen Medizin, Technik, Verwaltung und Pflege teil. 

 


 

StrategyCircle Healthcare

Krems, 17./18. Januar 2012
Bereits zum fünften Mal leitete Professor von Eiff den traditionellen Jahresauftaktkongress der österreichischen Gesundheitswirtschaft, der mit über 150 Entscheidern aus Krankenhäusern, der Gesundheitsindustrie und Politik wieder erstklassig besetzt war. 

 


 

Rehabilitations-Management

 

Wien, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, 12. Januar 2012
Professor von Eiff moderierte den Reha-Kongress und hielt einen Vortrag zum Thema: „Perspektiven des Reha-Managements: Erkenntnisse, Ergebnisse, Empfehlungen“. Auch für die österreichischen Reha-Anbieter werden der Kostendruck und die Qualitätsanforderungen höher. Die Erfahrungen der REDIA-Studie wurden diskutiert und im Hinblick auf die Situation in Österreich reflektiert.

 


 

KMA-Newsletter

 

Empfehlungskatalog „Verlegungs-Management“


Als Konsequenz aus den Ergebnissen und Erkenntnissen der REDIA-Studie hat Studienleiter Prof. Dr. Dr. Wilfried von Eiff, Centrum für Krankenhaus-Management (Universität Münster) einen Empfehlungskatalog vorgelegt, der den Übergang zwischen akutstationärer Versorgung und Anschlussheilbehandlung bzw. häuslicher oder pflegerischer Versorgung patientenorientiert und wirtschaftlich gestalten soll. „Die REDIA-Studie zeigt, dass nicht das DRG-System versagt hat, sondern die mit dem DRG-System verbundenen Anreizwirkungen zur früheren Entlassung des Patienten organisatorisch unterschätzt wurden,“ so von Eiff.
Neben der Einrichtung von Transferstationen plädiert von Eiff für die Etablierung von Reha-Visiten, attraktive IV-Verträge, Individualisierung der medizinischen Reha, prä-akutstationäre Reha-Maßnahmen sowie die Förderung von Campus-Konzepten.

Weitere Informationen: KMA Heft 3/2012 und ckm@wiwi.uni-muenster.de

 

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Empfehlungskatalog Verlegungsmanagement
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Veranstaltungshinweis

 

 Am 22. März 2012 findet in Leipzig eine Veranstaltung der Seminarreihe „Herausforderung Notaufnahme: von der Konzeption über Prozesse bis zur Erlösoptimierung“ von Radiometer statt. 
Neben weiteren Referenten wird auch Prof. von Eiff einen Fachvortrag zum Thema: „Ökonomisch relevante Prozessvorteile und planbare Diagnoseprozesse durch POCT-Technologien“ halten.

 

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Herausforderung Notaufnahme: von der Konzeption über Prozesse bis zur Erlösoptimierung
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International Hospital Management
Studienreise USA

 

Der diesjährige Besuch von Best-In-Class Krankenhäusern mit Treffen der CEO´s  in Amerika findet vom 16.-20. Juli 2012 statt.
Reiseziel ist Phoenix/Arizona. Dort sind unter anderem Weiterbildungsprogramme und Hospital Besichtigungen im St. Josephs Hospital und dem Barrow Neurological Institute organisiert. 
Über die Teilnahme erhalten Sie ein Zertifikat. Eine komplette Anrechnung auf unser MBA-Programm ist möglich.
 

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Flyer USA 2012
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